Quartiertag auf dem Holzmarkt

29. October 2019

Am 29.10.2019 fand der Holz­markt-Quar­tier­tag statt. Zur öffent­li­chen Ver­an­stal­tung, auf dem sich alle Gewer­ke und zahl­rei­che Nutzer*innen des Holz­markts vor­stell­ten, waren Nachbar*innen, Inter­es­sier­te und Vertreter*innen aus Poli­tik und Ver­wal­tung eingeladen.
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www.holzmarkt.com/veranstaltung/tag-des-holzmarkt-quartiers

 

Aus­wer­tung For­schungs­pro­jekt Stadt­quar­tier 4.0
Das gemein­schaft­li­che Pro­jekt Stadt­quar­tier 4.0 von der LNC Logistic­Net­work Con­sul­tants GmbH in Zusam­men­ar­beit mit dem Holz­markt, dem Fraun­ho­fer Insti­tut für Pro­duk­ti­ons­an­la­gen und Kon­struk­ti­ons­tech­nik arbei­te­te über 3 Jah­re gemein­sam an der Umset­zung einer mög­lichst stadt­ver­träg­li­chen und nach­hal­ti­gen Logis­tik in Stadt­quar­tie­ren von Mor­gen. Die Ergeb­nis­se des vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung geför­der­ten Pro­zes­ses wur­den auf dem Quar­tier­tag der Öffent­lich­keit vorgestellt.

 

Podi­ums­dis­kus­si­on für das For­schungs­pro­jekt „Real­La­bor Spre­e­raum“ der TU Berlin
Zur Pro­jekt­idee „Real­La­bor Spre­e­raum“ dis­ku­tie­ren auf dem Podi­um Ver­tre­ter der Bezirks­äm­ter Mit­te und Fried­richs­hain-Kreuz­berg sowie von der TU Ber­lin und der Club­com­mis­si­on, die Her­aus­for­de­run­gen beim Ver­such die ein­zig­ar­ti­ge Kul­tur­land­schaft im Spre­e­raum zu erhal­ten. In einem Best Prac­ti­ce Pro­jekt sol­len zukünf­tig kon­kre­te Maß­nah­men getes­tet und sys­te­ma­tisch aus­ge­wer­tet werden.

 

Vor­stel­lung Kon­zept zur Siche­rung der Öffent­lich­keit an der Spree und „lei­ser Draht“
Auf dem Quar­tier­tag stell­te die Holz­markt-Genos­sen­schaft auch ihr neu­es Kon­zept „zur Siche­rung der Öffent­lich­keit an der Spree“ öffent­lich vor, das in Zusam­men­ar­beit mit dem Stadt­pla­nungs­bü­ro „urban affairs“ ent­wi­ckelt wur­de. Erst­mals wur­de damit auch der neu geschaf­fe­ne „lei­se Draht“, eine 24/7 Hot­line für Anwohner*innen vor­ge­stellt. Damit ist es mög­lich, alle Berei­che und Gewer­ke des Holz­mark­tes (Markt­platz, Club, Nacht­wa­che) unter einer ein­zi­gen Ruf­num­mer zu errei­chen. Der Holz­markt hat einen Lärm­schutz­be­auf­trag­ten benannt, der zwi­schen den ver­schie­de­nen Nutzer*innen auf dem Holz­markt ver­mit­telt und koor­di­niert und alle Anru­fe von Anwohner*innen auch im Nach­hin­ein auf­ar­bei­tet und den Dia­log sucht.

 

Prä­sen­ta­ti­on Pla­nun­gen auf dem Holzmarkt
Zum ers­ten Mal wer­den beim Quar­tier­tag schließ­lich die mög­li­chen Pla­nungs­va­ri­an­ten für die bau­li­che Wei­ter­ent­wick­lung des Holz­markt­quar­tiers öffent­lich prä­sen­tiert. Am Volu­men­mo­dell erklär­ten die Pla­ner von O‑PS ihre Abwä­gun­gen und die Fin­dung der neu­en Kuba­tur für das Haus EINS auf dem Holz­markt. Ihre Devi­se: Nach oben erwei­tern, um unten Platz zu lassen!

 

Mach­bar­keits­stu­die Haus EINS
Die aus­ste­hen­den bau­li­chen Ent­wick­lun­gen auf dem Holz­markt muss­ten im Lich­te der Dis­kus­sio­nen um die Öffent­lich­keit am Spree­ufer und den Erfah­run­gen nach gut 2 Jah­ren Holz­markt­be­trieb neu bewer­tet wer­den. Zur Fra­ge, in wel­cher Gestalt der Holz­markt die noch zu errich­ten­de bau­li­che Mas­se rea­li­sie­ren kann, beauf­trag­ten wir eine Mach­bar­keits­stu­die beim Büro OP‑S. Hier­bei war auch die Fra­ge zu klä­ren, wie mit der kom­pli­zier­ten pla­nungs­recht­li­chen Situa­ti­on auf dem Holz­markt umge­gan­gen wer­den kann. Denn für jede Bebau­ung ist einer­seits der gel­ten­de Bebau­ungs­plan V‑76 recht­lich maß­geb­lich, ande­rer­seits gibt es einen Auf­stel­lungs­be­schluss 2–36 mit Plan­zie­len, die aus dem Bür­ger­ent­scheid „Spree­ufer Für Alle“ abge­lei­tet wurden.
So ent­stand die Idee zum Haus EINS.

Down­load » Kon­zept & Mach­bar­keits­stu­die Haus Eins (PDF)